An alle Besucher des Auswärtsspiels der Eintracht in Karlsruhe
Ich freue mich trotzdem (hauptsache es regnet nicht, da unüberdacht …).
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Wichtige Informationen bezüglich des Spiels in Karlsruhe.
Liebe Fans und Anhänger von Eintracht Frankfurt,
3 Bitten bzw. Hinweise vor dem Spiel in Karlsruhe am kommenden Samstag:
Pyrotechnik
Natürlich wissen wir, dass Spiele gegen den Karlsruher SC immer von einer besonderen Emotionalität und Rivalität sind und es freut uns, dass unsere Mannschaft auch dieses mal wieder von einer überwältigenden Zahl von Euch begleitet und unterstützt wird.
Wie das immer so ist, birgt ein solches traditionsreiches Duell aber auch stets die Gefahr, dass der eine oder andere über das Ziel hinausschießt. Wir bitten Euch daher nochmals ausdrücklich auf den Einsatz von Pyrotechnik, Rauchpulver oder Ähnlichem auch bei diesem Spiel zu verzichten und insbesondere keine Gegenstände auf das Spielfeld zu werfen.
Da es in der Hinrunde schon 3 Fälle mit Pyrotechnik bei Auswärtsspielen gab, stehen wir unter strenger Beobachtung durch DFB und DFL. Daher würde jeder, der zündelt oder Gegenstände wirft, unseren und Euren Bemühungen in der Vergangenheit einen Bärendienst erweisen.
Vermummung
Dann noch ein Hinweis an alle. Die Behörden in Karlsruhe werden entsprechende Maßnahmen treffen, um die Sicherheit und Ordnung in der Stadt und im Stadion zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang sei noch mal betont, dass das Verhüllen des Gesichts mit Masken, Mützen etc. (Vermummung) bei öffentlichen Versammlungen, wie zum Beispiel einer gemeinsamen Anfahrt von Großgruppen, einen Straftatbestand nach dem Versammlungsgesetz darstellt. Es ist davon auszugehen, dass die Karlsruher Behörden bei solchen Fällen strikt vorgehen werden.
Allgemeines zur An- und Abreise
Wie schon gesagt ist die Stimmung in Karlsruhe insgesamt derzeit angespannt. Die Behörden haben uns vor dem Hintergrund der negativen Erfahrungen mitgeteilt, dass man den gesamten Bereich der Stadt Karlsruhe frei von Störungen oder Zwischenfällen halten möchte. Ihr solltet also damit rechnen, dass man gerade in größeren Gruppen Gefahr läuft, bei einem Spaziergang durch die Stadt von der Polizei bzw. dem Ordnungsamt einen PLATZVERWEIS zu erhalten.
Auch und vor allem bei der Ankunft an Bahnhöfen ist wegen Kontrollen und organisierten Anreisemaßnahmen mit einiger Verzögerung zu rechnen, die Geduld erfordern wird. So unerfreulich dies auch bei einem Samstagsausflug sein mag, raten und bitten wir Euch alle, besonnen und ruhig auf die behördlichen Sicherheitsmaßnahmen zu reagieren. Ihr tut damit in aller erster Linie Euch selbst und allen anderen mitreisenden Eintrachtlern einen Gefallen, auch wenn das in der einen oder anderen Situation den Geduldsfaden erheblich strapazieren sollte.
Unsere Fanbetreuung wird zusammen mit der eigenen Sicherheitsabteilung alles versuchen, um die gesamte Anreise so reibungslos wie möglich werden zu lassen, aber es ist ein Auswärtsspiel und da sind unserem Einfluss bekanntlich sehr viel früher Grenzen gesetzt als zuhause in Frankfurt.
Quelle: www.eintracht.de



Am 14. März 2008 um 13:19 Uhr
So, und was ist jetzt anders als sonst?
Am 14. März 2008 um 15:07 Uhr
Du fährst ja nicht so oft auf Auswärtsspiele, aber ist die Frage ernst gemeint?
Am 14. März 2008 um 19:25 Uhr
Muss ich dir jetzt noch meinen Humor erklären, oder was?
(;
Am 14. März 2008 um 21:32 Uhr
Noch informativer aber scheint mir nachfolgende Faninfo zu besagtem Spiel. Ein bisschen schade ist es, dass man keine Luftballons und Schokoriegel mitnehmen darf. Dafür aber kann ich mich über das Erlernen eines neuen Wortes freuen, dass mir bis dato noch nie untergekommen ist. Und ohne annähernd zu wissen, was es eigentlich ist, ist es von heute an mein Lieblingswort: die “Bierkrawatte”!
“Nicht erlaubt sind Doppelhalter, Blockfahnen und jegliches Choreomaterial, Spruchbänder, Konfetti, Klopapier, Luftballons, Klebeband, Wunderkerzen, Krepprollen, Bierkrawatten, Stock-Regenschirme, Plastikflaschen sowie „Wurfgeschosse“, wie z. B. Obst, Schokoriegel, Feuerzeuge, Treibgasspray, Labello, Deo etc.!”
Am 15. März 2008 um 14:42 Uhr
Ich war vor Jahren mal beim Auswaertsspiel in Karlsruhe, als es noch ein Zweitligaduell war. Da waren die Fans aus beiden Lagern noch so nah beieinander, dass ein paar Frankfurter (natuerlich nach Provokationen
) ihre Bierbecher mit Steinchen und Sand vom Boden randvoll gemacht haben und nach den Karlsruhern geworfen haben. Hat auch soweit geklappt, aber die Karlsruher waren nicht ganz so geschickt. So hat dann ein Karlsruher nicht weit genug geworfen und den eigenen Mann ausgeknockt. Platzwunde am Kopf und Abtransport mit dem Krankenwagen ueber die Laufbahn inklusive.
Sowas gab’s aber auch nur zu Zeiten, als es noch Stehbloecke mit unbetoniertem Untergrund gab. Und Laufbahnen in Stadien. In diesem Sinne: Karlsruh’ Karlsruh’, wie scheisse bist Du
Am 16. März 2008 um 12:33 Uhr
@ Heinz Gründel
Vielleicht ist das eine Dose an einem Band zum Umhängen, woraus man mit einem längeren Strohhalm trinkt? Haben ja auch gut funktioniert die Kontrollen. Deswegen waren es nur 4 Rauchbomben statt 5
PS: eigentlich sind Bierkrawatten diese Papierteile, die unten um das Pilsglas kommen (behaupte ich jetzt mal)
Am 18. März 2008 um 21:46 Uhr
Wenn dem so wäre, wäre ich doch ein wenig enttäuscht. Das Wort “Bierkrawatte” an sich verspricht dann doch mehr. Irgendwie hatte ich dabei das gute alte Dosenbier in Verbindung mit einer robusten Nylonschnur im Sinn. Wie das Ensemble dann aussehen mag, bleibt jedem selbst überlassen. So oder so - ein Traum…
Wie dem auch sei, bin ich beruhigt, dass ihr das Spiel auch ohne mitgeführtes Klopapier überstanden habt. Ist ja auch nicht selbstverständlich…