KSB-Crew
Spielfilme mit Doku-Charackter über Subkulturen sind ein schwieriges Thema. Die Mitglieder der Scene fühlen sich oft missverstanden und falsch dargestellt – und das meistens auch zu Recht. Ich will kein Negativbeispiel aufzeigen, aber ein positives: Wholetrain. Lief gestern im kleinen Fernsehspiel im ZDFdokukanal. Das Script ist unkomliziert: Crew, hat den meisten Fame in der Stadt, bekommt Konkurrenz, Battle und ab dafür. Was Film ist aber mit Sorgfalt und Liebe gemacht, das merkt man auch. Die ganze Geschichte mit Fame, Crew, anderen Writern, Herzblut, Kreativität und Konsequenz – also alles was das Malen ausmacht, wird gut rübergebacht, der Soundtrack ist top zusammengestellt und es hat wirklich Spaß gemacht den Film anzusehen. Besonders erwähnenswert finde ich, dass auf Elemente verzichtet wurden, die in ähnlichen Filmen gerne eingesetzt werden um die Geschichte für eine großere Zielgruppe interessant zu machen. Es ist nunmal Fakt, dass nicht jeder die Beweggründe und Regeln einer Subkultur nachvollziehen kann, deswegen muss ich auch niemanden durch eine aufgesetzte Liebesgeschichte vor die Glotze zerren. Die Konsequenz der Writerszene sich meist fast komplett dem Malen hinzugeben wird durch das Weglassen von rührigen Nebengeschichten im Film schön fortgeführt. Alles andere wäre auch nicht besonders galubwürdig gewesen. Netter Film!



Am 9. Oktober 2008 um 10:45 Uhr
Ich bekomm beim Trailer schon richtig Bock, mein Blackbook rauszukramen, Skizzen rauszuhauen und die Magneten unter die Dosen zu knallen. Zwar waren damals keine Züge im Spiel, aber genug anderes, wo wir dachten, dass wir dadurch derbe Fame bekommen (könnten).
Also, wenn Du im Dezember vorbeikommst: im Keller hab ich noch einiges an Material. (:
Am 9. Oktober 2008 um 10:53 Uhr
Word!